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Einlagensicherung — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung

Das Einlagensicherungssystem ist ein staatlicher und privater Mechanismus zum Schutz der Gelder von Bankkunden im Falle einer Bankeninsolvenz. Es garantiert die Rückzahlung der Kundeneinlagen bis zu einer gesetzlich festgelegten Obergrenze und ist ein wichtiger Bestandteil der finanziellen Stabilität.


Das Einlagensicherungssystem (Einlagensicherung) schützt die Spareinlagen der Bankkunden. Wird eine Bank zahlungsunfähig, erhalten die Einleger eine Entschädigung bis zur festgelegten Höhe. In Deutschland wird die Einlagensicherung durch das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) geregelt und ist Teil des gesamteuropäischen Systems zum Schutz der Einlagen (EU Deposit Guarantee Scheme).

Nach EU-Recht ist jedes Mitgliedsland verpflichtet, Einlagen natürlicher und juristischer Personen bis mindestens 100.000 Euro pro Einleger und Bank zu sichern. In Deutschland bestehen neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch freiwillige Sicherungsfonds der Banken, die zusätzliche Absicherung über diesen Betrag hinaus bieten.

Das Hauptziel des Systems ist die Stärkung des Vertrauens in das Bankensystem und die Vermeidung von Panikreaktionen unter den Einlegern. Es verringert das Risiko von massenhaften Abhebungen („Bank Runs“) und trägt zur finanziellen Stabilität bei. Die Einlagensicherung ist eines der zentralen Elemente des Verbraucherschutzes im Finanzsektor Deutschlands und der Europäischen Union.

Wesentliche Elemente des Einlagensicherungssystems in Deutschland

Welche Einlagen sind geschützt

Gesichert sind unter anderem:

Wie das Einlagensicherungssystem funktioniert

Verbundene Finanzbegriffe und -konzepte