Einlage — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung
Einlage (Deposit) ist Geld, das ein Kunde bei einer Bank oder einer anderen Finanzinstitution anlegt — unter der Bedingung der Rückzahlung und mit der Möglichkeit, Zinsen zu erhalten.
Einlage sind Gelder (in nationaler oder ausländischer Währung), die Privatpersonen oder juristische Personen bei einer Bank oder einer anderen Finanzinstitution unter bestimmten Bedingungen anlegen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Bank, den Anlagebetrag zurückzuzahlen und in der Regel Zinsen zu zahlen.
Einlagen sind eine der gebräuchlichsten Formen von Sparen und Investieren. Sie sichern den Kapitalerhalt, während sie für Banken als Quelle von Mitteln für Kreditvergabe und andere Finanzgeschäfte dienen.
Arten von Einlagen
- Termineinlagen — für einen festen Zeitraum angelegt (z. B. 6 Monate, 1 Jahr) und bringen höhere Zinsen. Eine vorzeitige Abhebung ist in der Regel eingeschränkt.
- Sichteinlagen — Gelder können jederzeit abgehoben werden, aber der Zinssatz ist minimal oder nicht vorhanden.
- Fremdwährungseinlagen — Einlagen in Fremdwährungen (USD, EUR usw.), die helfen, Ersparnisse vor der Abwertung der Landeswährung zu schützen.
- Investitionseinlagen — kombinieren eine Einlage mit der Möglichkeit, Einkommen aus Finanzinstrumenten (z. B. Aktien oder Anleihen) zu erzielen.
Rolle der Einlagen in der Wirtschaft
Für Anleger ist die Einlage ein Instrument zum Sparen und zur Einkommenserzielung. Für Banken sind Einlagen die wichtigste Finanzierungsquelle, die sie für die Kreditvergabe, Investitionen und den Handel an Finanzmärkten verwenden. So schaffen Einlagegeschäfte ein Gleichgewicht zwischen den Interessen der Bevölkerung und den Bedürfnissen des Bankensystems.
Beispiele
- Eine Privatperson legt 100.000 € als Termineinlage bei einer Bank mit 2 % Jahreszins an.
- Ein Unternehmen verwahrt sein Umlaufvermögen auf einem Sichteinlagenkonto.
- Ein Kunde eröffnet eine Fremdwährungseinlage in US-Dollar, um sich gegen Inflation im eigenen Land zu schützen.