Wechselkurse in Deutschland

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Volatilität — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung

Volatilität bezeichnet das Ausmaß der Schwankungen eines Wechselkurses oder des Preises eines Finanzinstruments innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Wenn sich der Kurs schnell und deutlich verändert (zum Beispiel steigt oder fällt der Euro gegenüber dem US-Dollar), spricht man von hoher Volatilität. Bleibt der Kurs nahezu unverändert, ist die Volatilität gering. Je höher die Volatilität, desto stärker die Preisschwankungen und desto höher das Anlagerisiko.


Was ist Volatilität

Volatilität (vom engl. volatility) ist ein statistisches Maß, das den Grad der Preisänderung bzw. Preisschwankung eines Marktinstruments – etwa einer Währung, Aktie oder Anleihe – über einen bestimmten Zeitraum beschreibt. Sie zeigt, wie stark und wie häufig der Preis vom Durchschnittswert abweicht.

Wirtschaftliche Bedeutung

Volatilität spiegelt das Maß an Unsicherheit und Risiko einer Anlage wider. Hohe Volatilität bedeutet, dass sich der Preis eines Vermögenswerts schnell und deutlich verändern kann – das erhöht sowohl die Gewinnchancen als auch das Verlustrisiko. Niedrige Volatilität weist dagegen auf stabile Preise und vorhersehbare Erträge hin.

Arten der Volatilität

Berechnung der Volatilität

Volatilität wird üblicherweise als Standardabweichung der prozentualen Preisänderungen über einen bestimmten Zeitraum berechnet. Wenn sich zum Beispiel der Wechselkurs einer Währung täglich um ±2 % bewegt, beträgt die Volatilität 2 %. Eine hohe Volatilität (über 10 % des Durchschnitts) deutet auf einen instabilen Markt hin, eine niedrige (1–2 %) auf Stabilität.

Volatilität auf dem Devisenmarkt

Auf dem Forex-Markt wird die Volatilität verwendet, um das Risiko von Währungspaaren zu bewerten. Hoch volatile Paare können höhere Gewinne bringen, erfordern aber mehr Vorsicht. Ruhigere Paare wie EUR/CHF oder EUR/USD eignen sich besser für konservative Handelsstrategien.

Volatilität und Risiko

Volatilität ist ein quantitatives Maß für Risiko: Je höher sie ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis vom erwarteten Wert abweicht. Daher wird sie in der Risikoanalyse und in Kennzahlen wie dem Sharpe- oder Beta-Faktor verwendet. Nach Angaben des IWF ist Volatilität ein zentraler Indikator für Instabilität auf den Finanzmärkten.