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Eurozone — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung

Die Eurozone ist ein Zusammenschluss mehrerer Länder der Europäischen Union, die den Euro als ihre offizielle Währung eingeführt haben.


Die Eurozone ist eine Gruppe von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die ihre nationalen Währungen aufgegeben und auf eine gemeinsame Währung — den Euro (EUR) — umgestellt haben. Heute gehört die Mehrheit der EU-Staaten zur Eurozone, und der Euro ist ihr offizielles Zahlungsmittel.

Die Eurozone entstand 1999, als der Euro zunächst im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt wurde; seit 2002 sind Euro-Banknoten und -Münzen im Umlauf. Die Wirtschafts- und Währungspolitik der Eurozonen-Länder wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) koordiniert, die für die Stabilität des Euro, die Geldpolitik und die Inflationskontrolle verantwortlich ist.

Wichtige Merkmale der Eurozone

Eurozone und EU-Mitgliedstaaten

Es ist wichtig zu verstehen, dass die EU-Mitgliedschaft nicht automatisch die Teilnahme an der Eurozone bedeutet. Einige EU-Staaten haben ihre nationalen Währungen beibehalten und gehören nicht zur Währungsunion. Zum Beispiel verwendet Polen den Zloty, Ungarn den Forint und Schweden die Krone. Diese Länder sind Mitglieder der EU, aber nicht Teil der Eurozone.

Die Eurozone und die Weltwirtschaft

Die Eurozone ist nach den USA der zweitwichtigste Währungsraum der Welt. Der Euro wird im internationalen Handel, bei Investitionen und als eine der wichtigsten Reservewährungen genutzt. Wirtschaftliche Entwicklungen in der Eurozone wirken sich direkt auf die globalen Finanzmärkte aus.

Beispiele für Eurozonen-Länder