Elektronisches Geld — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung
Elektronisches Geld (E-Geld) ist eine Form von bargeldlosem Geld, das auf elektronischen Medien (Bankkarten, E-Wallets, Apps) gespeichert wird und für unbare Zahlungen genutzt wird.
Elektronisches Geld ist eine Form von Zahlungsmitteln, die in digitaler Form existiert und für bargeldlose Transaktionen verwendet wird. Im Gegensatz zu Bargeld hat es keine Papier- oder Metallform und wird auf elektronischen Medien gespeichert: Bankkarten, E-Wallets, mobile Apps und Online-Dienste.
E-Geld wird von Banken und lizenzierten Finanzinstituten ausgegeben und ist daher immer an eine nationale Währung gebunden. Zum Beispiel entsprechen elektronische Euro bei PayPal dem gleichen Wert wie ihre Fiat-Äquivalente. Nach dem Gesetz ist elektronisches Geld dem normalen Buchgeld gleichgestellt und wird von staatlichen Behörden reguliert.
Wichtige Merkmale von E-Geld
- An nationale Währung gebunden — E-Geld ist die digitale Form von Fiatgeld (Rubel, Euro, Dollar).
- Emittent — wird von Banken und Zahlungssystemen ausgegeben (Qiwi, PayPal, Revolut usw.).
- Verwendung — für Zahlungen von Waren und Dienstleistungen online und offline.
- Unterschied zu Kryptowährungen — E-Geld ist zentralisiert und staatlich reguliert, im Gegensatz zu dezentralisierten Kryptowährungen. E-Geld und Kryptowährungen sind verschiedene Konzepte.
E-Geld und die Weltwirtschaft
E-Geld hat das Zahlungssystem vereinfacht und es bequemer und schneller gemacht. Es ermöglicht den Nutzern, Online-Einkäufe zu bezahlen, Geld an andere Personen zu überweisen und Geld auf elektronischen Konten zu speichern. Seine Popularität wächst dank des E-Commerce und der Fintech-Entwicklung. Gleichzeitig hängt E-Geld vollständig vom Bankensystem und den nationalen Gesetzen ab.
Beispiele
- Zahlung von Einkäufen über PayPal oder Revolut in Euro.
- Aufladen eines Qiwi-E-Wallets mit Rubel.
- Verwendung von Apple Pay oder Google Pay für kontaktlose Zahlungen.