Dynamische Währungsumrechnung — Definition einfach erklärt | Beispiele & Bedeutung
Dynamische Währungsumrechnung (Dynamic Currency Conversion, DCC) — ist ein Service, der Karteninhabern beim Bezahlen im Ausland die Wahl lässt, ob die Zahlung in der Landeswährung oder in der Währung ihrer Karte erfolgen soll.
Dynamische Währungsumrechnung (DCC) ist eine Technologie, die es Kunden ermöglicht, beim Einkauf im Ausland die Zahlungswährung zu wählen: entweder die lokale Währung des Landes oder die Währung, in der ihre Bankkarte ausgestellt wurde (z. B. Euro oder US-Dollar). Dieser Service wird von Banken, Händlern oder Zahlungsterminals angeboten.
Das DCC-System wandelt den Betrag automatisch zum von der Acquiring-Bank oder dem Zahlungsanbieter festgelegten Kurs um. Auf dem Bildschirm des Terminals werden beide Beträge angezeigt, und der Kunde bestätigt die Auswahl. Obwohl das Verfahren bequem ist, enthält der DCC-Kurs häufig einen Aufschlag oder eine zusätzliche Gebühr, sodass die Zahlung oft teurer ist als in der Landeswährung.
Wie DCC funktioniert
- Der Kauf erfolgt im Ausland in der lokalen Währung.
- Das Terminal bietet die Auswahl zwischen Zahlung in der Landeswährung oder in der Kartenwährung.
- Wird die Kartenwährung gewählt, erfolgt die Umrechnung automatisch zum DCC-Kurs.
- Die kartenausgebende Bank belastet den Betrag anschließend direkt in der Kartenwährung.
Vorteile und Nachteile
- Vorteile: Transparenz (der Betrag ist sofort bekannt), Bequemlichkeit für Reisende.
- Nachteile: der DCC-Kurs ist oft ungünstiger; zusätzliche Gebühren können anfallen.